Porterhouse Steak in Perfektion: In 6 Schritten zum Genuss (2024)

Porterhouse Steak in Perfektion: In 6 Schritten zum Genuss (1)

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Porterhouse Steak

Porterhouse Steak – das Steak für große Jungs Porterhouse Steak ist gegrilltes Rindfleisch vom Feinsten – vorausgesetzt, die Fleischqualität stimmt. Es loht sich, genügend Zeit für den Kauf zu investieren, wenn Du ein echtes Porterhouse Steak grillen willst. Es macht nichts, wenn es erheblich länger dauert als die Zubereitung selbst. Denn eine hohe Qualität ist die beste Voraussetzung dafür, dass Dir das Porterhouse Steak Grillen wirklich gelingt.

Vorbereitung 5 Minuten Min.

Zubereitung 45 Minuten Min.

Gesamt 50 Minuten Min.

Gericht Hauptgericht

Menge 3 Portionen

Kalorien 252 kcal

Zutaten

  • 1 Porterhouse Steak ca. 1.000g
  • grobes Salz
  • schwarzer Pfeffer frisch aus der Mühle

Zubereitung

  • Das Fleisch nimmst Du mindestens 2 Stunden vor dem Grillen aus dem Kühlschrank, damit es nicht zu kalt auf den Grill kommt.

  • Du heizt den Grill auf 270 °C – 300 °C vor. Einen indirekten Bereich einrichten.

  • Dann tupfst Du das Steak trocken und legst es auf den Rost. Deckel schließen, 90 Sekunden grillen. Danach drehst Du es um 90°. Deckel schließen, 90 Sekunden grillen. Anschließend wendest Du es und grillst es auf der anderen Seite auf dieselbe Weise.

  • Als Nächstes ziehst Du das Steak in den indirekten Bereich und reduzierst die Temperatur. Bei ca. 130 °C lässt Du es garen, bis es eine Kerntemperatur von 52 °C hat.

  • Danach nimmst Du es vom Grill und lässt es abgedeckt 15 Minuten lang ruhen.

  • Vor dem Servieren tranchierst Du das Fleisch und würzt die Fleischscheiben nach Belieben mit grobem Salz und schwarzem Pfeffer.

Gut zu Wissen

  • Das dicke Rindersteak braucht einige Zeit, um auf Zimmertemperatur zu kommen. Am besten lässt Du es 2-3 Stunden abgedeckt stehen, damit auch im Inneren das Fleisch nicht mehr Kühlschranktemperatur hat. Wenn Fleischtemperaturen an der Oberfläche und im Kern zu verschieden sind, ist es schwierig, das Steak gleichmäßig durchzugaren.
  • Medium-Rare liegt beim Porterhouse Steak etwa zwischen 48 °C und 54 °C. Wenn Du es Medium magst, gibst Du noch 2-3 Grad zu. Ab 60 °C ist das Steakfleisch well done.
  • Durch die längere Ruhezeit gart das Steak noch einmal nach. Deswegen nimmst Du es vom Grill, wenn es etwa 2 °C weniger Kerntemperatur hat, als es am Ende haben soll.
  • Beim Garen im indirekten Bereich sollte die Filetseite etwas weiter am Rand liegen als die
    Roastbeefseite. Das Filet ist zarter und trocknet schneller aus.
  • Die Garzeiten sind nur ein Anhaltspunkt. Wie lange es braucht, bis das Fleisch fertig ist, hängt
    von der gewählten Temperatur, der Dicke und dem gewünschten Gargrad ab.
  • Statt auf dem Rost kannst Du das Rindersteak auch auf einer Griddleplatte scharf angrillen. In
    diesem Fall pinselst Du es vorher ganz dünn mit Öl ein.

Nährwerte

Calories: 252kcalProtein: 23gFat: 17gSaturated Fat: 7gPolyunsaturated Fat: 1gMonounsaturated Fat: 7gCholesterol: 63mgSodium: 61mgPotassium: 350mgCalcium: 7mgIron: 2mg

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Was ist der Unterschied zwischen Porterhouse und T-Bone?

Das Porterhouse Steak stammt aus dem Rücken. Es weist einen markanten, T-förmigen Knochen auf. Links und rechts davon befinden sich zwei unterschiedlich geformte Fleischteile. Dabei handelt es sich um das Roastbeef und das Filet. Dieser Cut gilt als einer der besten. Er besteht aus zwei hervorragenden Teilen vom Rind, die beide butterzart sind und beide ihr charakteristisches Aroma haben. Der Knochen wird mitgegart und verstärkt den Steakgeschmack.

Diese Beschreibung klingt fast wie die eines T-Bone Steaks. Tatsächlich ähneln sich die beiden Cuts sehr stark. Beide weisen den Knochen mit der typischen Form auf. Bei beiden erhältst Du ein Teil Roastbeef und ein Teil Filet. Der einzige Unterschied zwischen Porterhouse und T-Bone Steak liegt im Anteil der beiden Fleischpartien. Beim T-Bone ist das Filetstück deutlich kleiner. Es wird etwas weiter vorne aus dem Rücken geschnitten, an einer Stelle, an dem das Filet nicht besonders dick ist. Außerdem sind die T-Bone Steaks in der Regel dünner als das Porterhouse Steak. Zum Grillen eignen sich beide gleich gut. Doch wenn Du ein massives Stück Rindfleisch vom Grill servieren möchtest, ist ein gutes Porterhouse Steak genau das Richtige.

Was ist Dry Aged Porterhouse Steak?

Dry Aged bezieht sich auf die Reifungsmethode des Rindfleischs und gilt als besonders hochwertig. Rindfleisch muss einige Zeit reifen, damit es genießbar wird. Das geschieht entweder durch Wet Aging oder Dry Aging, also die Nassreifung oder die Trockenreifung. Die schnellere und preiswertere Methode der Rindfleischreifung heißt Wet Aging. Hierbei reift das Fleisch unter Ausschluss von Sauerstoff in einem Vakuumbeutel. Das Vakuum sorgt dafür, dass kontinuierlich ein wenig Fleischsaft aus dem Gewebe gezogen wird. Darin reift das Fleisch. Bei dieser Methode geht kein Wasser verloren, und das Fleisch behält sein ursprüngliches Gewicht.

Das Dry Aging ist die traditionelle Methode. Sie wurde durch das bequemere Wet Aging Verfahren verdrängt, erfreut sich aber wieder wachsender Beliebtheit. Wer noch den Begriff „gut abgehangen“ kennt, weiß, dass das Reifenlassen ohne Vakuumbeutel vor gar nicht so langer Zeit üblich war. Modernes Dry Aging geschieht unter streng kontrollierten Bedingungen, bei denen Luftfeuchtigkeit und Temperatur konstant bleiben. Dabei entwickelt sich ein volles, kräftiges Fleischaroma. Da der Vorgang länger dauert und durch den Wasserverlust auch das Gewicht geringer wird, liegt der Preis des Dry Aged Porterhouse Steaks höher.

Wie schwer ist ein Porterhouse Steak?

Wenn Du Porterhouse Steak zubereiten möchtest, musst Du dich zunächst entscheiden, wie groß das Steak sein soll. Größe und Gewicht der Rindersteaks können erheblich variieren. Sowohl die Größe des Rinds als auch der Zuschnitt selber spielen eine Rolle. Wenn Du Dich für Steaks von jüngeren Tieren entscheidest, sind diese selbstverständlich nicht so groß wie die von voll ausgewachsenen Rindern. In diesem Fall wirst Du Angebote von ca. 600-800 g finden.

Die Rinderrasse entscheidet ebenfalls darüber, wie groß das Fleischstück ist, das Du auf den Grill legst. Bei der italienischen Variante beispielsweise – dem Bistecca fiorentina – kann ein Steak ein Gewicht von 1,5-3 kg erreichen. Denn es stammt vom Chianina Rind, einer sehr großen Rasse. Ganz so groß werden die Steaks von heimischen Rindern nicht sein. Beim Kauf solltest Du jedenfalls darauf achten, dass das Porterhouse Steak verhältnismäßig dick geschnitten ist. Es sollten rund 6 cm sein, wenn dieser Cut von einem ausgewachsenen Tier stammt. Dann kannst Du mit einem durchschnittlichen Gewicht von 1000-1200 g oder mehr rechnen.

Porterhouse Steak zubereiten: So tranchierst Du es richtig

Beim Servieren des Porterhouse Steaks gibt es mehrere Optionen. Wenn Du ein Steak pro Person hast, kannst Du es natürlich einfach in einem Stück auf den Teller legen. Die elegante Art und Weise ist, es sorgfältig zu tranchieren. Dazu löst Du die beiden Fleischteile vorsichtig vom Knochen. Dann schneidest Du sie quer zum Faserverlauf in dünne, möglichst gleichmäßige Scheiben. Zum Servieren platzierst Du die Fleischscheiben gefächert entlang des Knochens. Alternativ lassen sich die beiden Fleischstücke auch geschnitten oder ungeschnitten ohne den Knochen auf dem Teller anrichten.

Wenn Du ein großes Porterhouse Steak grillen willst, das für mehrere Personen gedacht ist, empfiehlt sich das Aufschneiden ohnehin. Nach dem Tranchieren verteilst Du die Steakscheiben gleichmäßig auf alle Teller.#

Welche Beilage zum Porterhouse Steak?

Als Beilage zu gegrillten Porterhouse Steaks passen Ofenkartoffeln, Knoblauchbutter, Sour Cream und gegrillte Zwiebeln. Auch anderes Grillgemüse schmeckt hervorragend. Wenn Du eine leichte Beilage möchtest, bereitest Du einen gemischten Salat mit einem frischen Dressing zu. In amerikanischen Steakrestaurants findest Du häufig Potato Wedges und gegrillte Maiskolben auf der Speisekarte. In Mittel- und Südamerika gehört eine bestimmte Würzsauce zu Rindersteaks: Chimichurri. Die Sauce mit intensivem Kräuteraroma lässt sich ganz einfach selber machen.

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Author: Laurine Ryan

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